Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Mecklenburg-Vorpommern


Fachtagung ESF und Regionalisierung – eine Zwischenbilanz des MAGS MV -

Auch/erst recht  im Wahljahr sind abweichende Meinungen sind gefragt ...

 

Wesentliche Teile der Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden regionalisiert – über partnerschaftlich zusammengesetzte Regionalbeiräte in Westmecklenburg, in der Region Rostock, in der Mecklenburgischen Seenplatte sowie in Vorpommern – umgesetzt.

 

 

 

In den Jahren bis 2020 stehen dafür, auf Beschluss der Landesregierung und mit Zustimmung der Europäischen Kommission, 45 Mio. EURO aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Diese Mittel werden gegenwärtig für die Förderinstrumente „Strukturentwicklungsmaßnahmen“, „Integrationsprojekte“, „Familiencoachprojekte“ sowie „Kleinprojekte“ eingesetzt.

 

 

 

Die Ausgestaltung dieser vier Förderinstrumente wurde mit dem Start der EU-Förderperiode 2014-2020 schrittweise verändert: Die bereits bestehenden „Strukturentwicklungsmaßnahmen“, „Integrationsprojekte“ und „Kleinprojekte“ behielten inhaltlich eine weitgehende Kontinuität. Die bislang nur modellhaft erprobten „Familiencoachprojekte“ konnten landesweit implementiert werden. Die finanziellen Fördermodalitäten wurden deutlich geändert. So wurden vor allem die Jobcenter in Mecklenburg-Vorpommern systematisch in die Kofinanzierung von „Integrationsprojekten“ und „Familiencoachprojekten“ eingebunden. Darüber hinaus erfolgt die finanzielle Unterstützung von Projekten nunmehr größtenteils mittels Förderpauschalen.

 

 

 

In einer Fachtagung am 21. Juli 2016 in Güstrow sollen die bisherigen Erfahrungen mit diesen und weiteren förderpolitischen Veränderungen gesammelt sowie deren Konsequenzen für Beteiligte, Umsetzungsprozesse und Zielerreichung der Projekte bzw. Förderinstrumente diskutiert werden. Aus diesen Diskussionsergebnissen sollen – im gemeinsamen Austausch von Vertreter/innen aus Praxis, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik – Hinweise für die künftige Ausgestaltung der Förderinstrumente „Strukturentwicklungsmaßnahmen“, „Integrationsprojekte“, „Familiencoachprojekte“ sowie „Kleinprojekte“ abgeleitet werden.

 

 

 

Wer nicht kommt,

redet nicht mit ...