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KDA Broschüre zu "Freihandel"
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Flucht, Vertreibung und Neuanfang

Im Mai 2016 begann die Schweriner Volkszeitung mit der Serie im „Mecklenburg-Magazin". Wie viele Briefe, E-Mails und Anrufe zu diesem Thema eingehen sollten, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Dieses Buch enthält eine Sammlung der Berichte der SVZ-Leser. Es ist eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Schicksale zusammen-gekommen, die sich in ihrem Ausgangspunkt doch immer gleichen: Die Menschen wurden von Ereignissen überrollt, auf die sie selbst kaum Einfluss nehmen konnten. Es sind Familiengeschichten, die zusammen ein Stück deutsche Geschichte ergeben. Kein Bundesland nahm am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg mehr Flüchtlinge auf als Mecklenburg.


Winfred "Winnie" Adukule

Flucht: Was Afrikaner außer Landes treibt

Millionen von Menschen fliehen nach Europa.

Was sind die Hintergründe der Flüchtlingskrise?

In diesem Buch kommen Flüchtlinge zu Wort. 

 

Winnie Adukule ist eine ugandische

Menschenrechtsanwältin in Kampala.

 

 


 "Spuren der Arbeit"

in Mecklenburg-Vorpommern

"Kollege, betritt die Schüttböden nie allein" prangt

noch gut lesbar auf einem Schild in der ehemaligen Getreidewirtschaft Pasewalk. Dass hier Raps, Wei-zen und Gerste gehandelt wurden, steht unver-ändert auf einer Tafel. Daneben liegen Papiere auf einem Schreibtisch. Im Kindersanatorium in Zinnowitz dagegen blättern die letzten Schichten Lack von Türen und Fenstern. In der Schweriner Brauerei Schall & Schwencke liegt der Schutt meterhoch, an die Wände sind Graffiti gesprüht. Der Bildband "Spuren der Arbeit" zeigt, wie die ehemaligen Großbetriebe der DDR heute aussehen. Vorgestellt wurde der Bildband im Rahmen einer Foto-Ausstellung von Maix Maier im Landesfunkhaus Schwerin im September 2015. Filmberichte laufen und liefen hierzu im "Nordmagazin" in der Rubrik "Zeitreise".


Dreißig Jahre Erwerbslosenprotest

1982 haben sich erstmals Erwerbslose in der damaligen Bundesrepublik zusam-mengefunden, um ihre Interessen und Forderungen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Es ist im klassischen Sinne keine Erfolgsgeschichte, aber in der langen Zeitspanne Anlass genug, den Wider-standskampf von Erwerbslosen in all seinen Facetten darzustellen und zu bewerten, aber auch ihre phasenweise Unsichtbarkeit oder Duldsamkeit zu begreifen. Es wird deutlich werden, warum Erwerbslose nur in besonderen Augenblicken Geschichte schreiben, aber dennoch tagtäglich einen individuellen Kampf um Würde und Anerkennung führen.


Die Hartz IV Diktatur

Ein mutiges Debattenbuch einer ehemaligen Arbeitsvermittlerin.

Warum werden Hartz-IV-Empfänger in vielen Jobcentern zu Bittstellern degradiert? Warum schickt man hochqualifizierte Fachkräfte in sinnlose Fortbildungen? Und warum zählt nur noch die Statistik

– und nicht der Mensch? ...

 

 

 


Leitfaden für Ortschronisten

in Mecklenburg und Vorpommern

Für Ortschronisten sehr zu empfehlen, eine wirklich ausgezeichnete Anleitung. Hier gibt es Antworten auf die drängendsten Fragen bei der Arbeit an Chronik, Festschrift und Co. Herausgegeben 2014 von der Stiftung Mecklenburg.


Die jahrzehntelange Abwanderung aus den neuen Bundesländern hat ein Ende gefunden. Seit 2012 können die fünf Flächenländer im Osten mehr Menschen aus dem Westen oder dem Ausland anziehen, als sie umgekehrt verlieren. Von dieser Trendwende profitiert allerdings nur eine Minderheit der Gemeinden. Lediglich 15 Prozent von ihnen verzeichneten zwischen 2008 und 2013 mehr Zu- als Fortzüge – 85 Prozent der ostdeutschen Gemeinden erlebten weiterhin eine Nettoabwanderung. Das Gefälle zwischen den Wachstums- und Schrumpfregionen wird damit immer größer.


Peter-Sodann-Bibliothek e.V.  Website: www.psb-staucha.de

Der Schauspieler hat mittlerweile an die zwei Millionen Bücher in seiner DDR-Literatur-Bibliothek. Alle Bücher einstiger DDR-Verlage sind hier zu finden.

"Das Vergessen ist die Mutter der Verwahrlosung." (Sodann)


Erinnerungsbibliothek-DDR e.V. Website: www.erinnerungsbibliothek-ddr.de/funda

Die von Zeitzeugen der DDR persönlich verfassten Lebenserinnerungen widerspiegeln ihren Lebensweg mit selbstkritischem Blick auf Erfolge und Niederlagen, aber auch Widersprüchen im Lebensalltag der DDR. Außer dem persönlichen und familiären Umfeld dokumentieren sie besonders auch das jeweilige gesellschaftliche Umland, in dem sie tätig waren und welches ihr Leben geprägt hat. 700 Biografien sind es mittlerweile, darunter auch die des einstigen Chefredakteurs der Schweriner Volkszeitung Hans Brandt. Ebenso Gerd-E. Neumanns Erinnerungen "Mein Leben". Hochspannend. 


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BILDER MACHEN SCHULE
Kunstwerke aus DDR-Schulbüchern
– Ein Ausstellungsbesuch in der Kunsthalle Rostock 2014 –
DDR-Kunst Kunsthalle Rostock2014.pdf
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